Medizinische Aspekte: Wasser als Quelle des Wohlbefindens

Wasser erleichtert die Geburt in allen Phasen.

  • Bei leichten Wehen kann Ihnen bereits ein Bad zu Hause zeigen, ob die Geburt schon begonnen hat – Vorwehen beruhigen sich wieder!
  • Die Wärme des Wassers wirkt entspannend und hilft dabei, eine schmerzärmere Position zu finden.
  • Die Wärme des Wassers wirkt entkrampfend, sie erleichtert das „Loslassen“, die Wehenpausen werden dadurch erholsamer.
  • Die Wassergeburt wird im Allgemeinen als weniger schmerzhaft empfunden, sie ist weniger kräfteraubend, die Mutter danach frischer.
  • Das warme Wasser macht die Geburtswege weich und elastisch; das lindert den Druck auf den Kopf des Kindes und das Kind kann sich leichter durch das Becken seiner Mutter drehen.
  • Es gibt weniger Geburtsverletzungen.
  • Eine Wassergeburt schafft einen sanften Übergang für das Neugeborene, denn es wird in ein vertrautes Element hineingeboren.
  • Mutter und Kind können sich im Wasser gemeinsam von der Geburt erholen. 

An Land besser aufgehoben

Ein Großteil der Gebärenden in unserem Haus favorisiert die Wassergeburt. Nur in wenigen Fällen raten wir von einer Geburt in der Wanne ab. Wenn beispielsweise die Herztöne des Babys nicht in Ordnung sein sollten oder wenn sich das Fruchtwasser grün färbt, ist die Wassergeburt nicht das Richtige. In solchen Fällen finden wir mit Ihnen eine andere Position außerhalb der Wanne. Wir möchten, dass es Ihnen und Ihrem Kind gut geht und respektieren die Warnsignale Ihres Körpers. Verlassen auch Sie sich auf Ihr Bauchgefühl und unsere Erfahrung.